Archiv für den Monat: Januar 2019

PowerShell unter Linux installieren

Der folgende Beitrag ist eher eine „Note to my self“, damit ich beim nächsten Mal danach nicht suchen muss – auf der PowerShell Projektportalseite ist alles sehr schön und vollkommen ausreichend beschrieben:

https://docs.microsoft.com/de-de/powershell/scripting/install/installing-powershell-core-on-linux?view=powershell-6#ubuntu-1604

Aber vielleicht doch etwas zu ausführlich.

Also, mit der Linux-VM per SSH verbinden. Danach geht es wie folgt weiter:

Schritt 1: Herunterladen der Schlüssel (keys), damit das Microsoft-Repo vom Paketmanager als vertrauenswürdig behandelt wird.

Schritt 2: Registrieren der Microsoft-Schlüssel

Schritt 3: Aktualisieren aller Pakete

Schritt 4: Jetzt wird das PowerShell-Paket installiert

Es wird automatisch die aktuellste stabile Version installiert.

Schritt 5: Ging alles gut, PowerShell starten

Ein $PSVersionTable gibt aus, um welche Version es sich tatsächlich handelt. 6.2, 6.3 womöglich sogar 6.4:)

Wurde die Microsoft-Paketquelle registriert, lässt führt ein Update der Pakete auch dazu, dass PowerShell aktualisiert wird. Bzw. PowerShell kann wie jedes andere Package auch aktualisiert werden.

Erstellen eines Zertifikats per Inf-Datei und ein kleiner Unterschied zwischen der ISE und Visual Studio Code

Visual Studio Code ist ein genialer Universaleditor mit unzähligen Erweiterungen. Eine davon macht Code zu einem mehr als vollwertigen Editor für PowerShell-Skripte inklusive Eingabehilfen und einer deutlich besseren Debugger-Unterstützung. Die einzige kleine Einschränkung gegenüber der ISE ist, dass bei „Code“ eine Befehlsfolge in einer Datei gespeichert werden muss, damit sie als PowerShell-Skript ausgeführt werden kann.

Eine weitere Eigenheit von Code hat mich vor einiger Zeit etwas Nerven gekostet. Ein Skript führte zu einem eigentlich harmlosen „Die Zeichenfolge hat kein Abschlusszeichen“-Fehler, dessen Ursache ich einfach nicht finden konnte. In der ISE wurde dasselbe Skript problemlos ausgeführt. Am Ende stellt sich heraus, dass es genau die BOM-Bytes waren, die bei der ISE automatisch einer Textdatei vorangestellt werden. Nachdem ich das Skript auch in Code als „UTF-8 with BOM“ gespeichert hatte, funktioniert es dort genauso.

Das Skript ist eine kleine Demo des Protect-CMS-Cmdlets, das in der Windows PowerShell die Verschlüsselung von Zeichenketten mit Hilfe eines für die Dokumentesignierung geeigneten Zertifikats erledigt. Das Zertifikat wird mit Hilfe einer Inf-Datei und dem Befehlszeilentool certreg.exe angelegt. In die Inf-Datei muss lediglich ein Wert für subject eingetragen werden.