Mein neues PowerShell 5.1-Buch ist da!

Ein Buch zu schreiben ist längst kein der großen Herausforderungen mehr, die es vielleicht früher einmal war. Sozusagen Mensch gegen das leere Blatt und am Ende soll ein Stück Weltliteratur herauskommen. Das gilt besonders für ein IT-Fachbuch. In erster Linie braucht ein angehender Autor eines IT-Fachbuches eine Portion Know-how, ein gewisses Mitteilungsbedürfnis, die Fähigkeit sich in ganzen Sätzen halbwegs nachvollziebar ausdrücken zu können, viel Ausdauer, Durchhaltevermögen, Sitzfleiß, einen halbwegs bequemen Stuhl, sehr viel Zeit, die Bereitschaft Wochenende um Wochenende am Schreibtisch zu verbringen und einen Verlag, der bereit ist das Risiko einzugehen. Ich bin daher dem Springer Vieweg Verlag dankbar, dass er auch Themen eine Chance gibt, die nicht in den klassischen IT-Mainstream fallen.

Doch warum geht es eigentlich in diesem Eintrag? Genau, vor kurzem ist mein Buch „PowerShell 5.1 für Administratoren“ beim Springer Vieweg Verlag erschienen. Auf knapp 350 Seiten (das klingt eventuell nach wenig Inhalt, aber es sind wenige Abbildungen, kleine Schrift;) geht es vor allem um die etwas anspruchsvolleren und „modernen“ PowerShell-Themen:

>Umgang mit Typen und Objekten
>Umgang mit Klassen und was damit alles möglich ist
>Functions und Parameter
>Aus Texten Objekte machen

Eine Motivation das Buch zu schreiben war für mich, dass es zwar viele sehr gute Einsteigerbücher zur PowerShell gibt, aber wenige Bücher, die auf diesem Wissen aufsetzen. Wer etwas tiefer in die Thematik einsteigen und auch den Unterbau der PowerShell verstehen möchte und wem es Spaß macht, sich mit für Administratoren etwas abstrakte Themen zu beschäftigen, sollte mit meinem Buch eingies dazu lernen. Aus meinen Schulungen weiß ich, dass in der Hilfe zwar vieles steht und zudem sehr gut beschrieben ist, ein Buch aber immer noch einen höheren Stellenwert hat.

Ein Schwerpunkt des Buches ist das Thema DSC, das auf drei Kapiteln behandelt wird. Ein weiteres Thema ist PowerShell und Azure. Zu den praxisnahmen Themen gehört die AD-Verwaltung und das Absichern von Endpoints mit JEA. Wie immer gibt es auch ein „Spaß mit PowerShell“-Kapitel, in dem es u.a. um Abspielen von Noten, den in Windows eingebauten Zitateserver und eine farbige Konsole geht (wie man Unicode Emojis anzeigt habe ich leider erst vor kurzem herausgefunden).

Wichtig: Was das Buch allerdings nicht ist: Es ist keine Einführung für PowerShell-Neulinge, auch wenn dies der Untertitel des Buches suggerieren könnte. Wer daher die PowerShell noch lernt bzw. sie nur sporadisch verwendet und nur verstehen möchte, wie man Befehle eintippt oder einfache Abläufe automatisiert und damit vollkommen zufrieden ist, sollte zuerst ein anderes Buch lesen, wie z.B. das sehr gute Buch von Tobias Weltner oder „das Werk“ zur PowerShell von Holger Schwichtenberg.

Es gibt noch mehr: Ein weiteres Thema ist natürlich DevOps, das aber nur dezent angedeutet wird. Im Wesentlichen besteht der DevOps-Teil aus dem Aufbau einer sog. „Replease-Pipeline“ mit den üblichen Zutaten (GitHub, AppVeyor, Yaml, Pester, ScriptAnalyzer und Package Manager), über das sich ein in VS Code erstelltes Modul auf Knopfdruck so bereitstellen lässt, dass es sich alle Anwender per Install-Module lokal installieren können, und vor allem, dass es den gesetzten Qualtiätsforderungen entspricht. Ich war selber beeindruckt als mir klar wurde, welche Möglichkeiten PowerShell-PowerUsern heutezutage (in der Regel sogar kostenlos) zur Verfügung stehen.

Die Beispielprogramme zu dem Buch (es sind einige) werde in Kürze an dieser Stelle veröffentlichen. Bei Fragen freue ich wie immer über Feedback. Als Kommentar zu diesem Blog-Eintrag oder direkt per Mail oder telefon.

Mein neues Buch zur PowerShell 5.1

Mein neues Buch zur PowerShell 5.1

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