Start-2018 – oder alles Gute in 2018

Nach meinen Weihnachtswünschen nun auch die wie immer von Herzen kommenden Wünsche zum neuen Jahr.

Start-2018

Start-2018 (Bildnachweis: Oliver Le Moal/IStockphoto.com)

Der Umstand, dass in Deutschland die Wirtschaft nach wie vor auf Wachstum ausgerichtet ist, dürfte sich auch positiv auf die IT-Branche auswirken. Bei Microsoft könnte es offenbar besser nicht laufen. Das Unternehmen hat die Gewinnnprognosen der Analysten im Jahr 2017 in jedem Quartal übertroffen, seinem geschätzten Börsenwert zufolge ist es das drittwertvollste Unternehmen weltweit nach Apple und Google, der Aktienkurs steigt und steigt, scheinbar hat man alles richtig gemacht.

Dieses Jahr kommen der Nachfolger von Windows Server inklusive zweier Updates, vermutlich wieder jede Menge neuer Azure-Dienste und vielleicht ein faltbares Surface-Notebook. Trotzdem sollte man gleich den Hörer auflegen falls einem eine vermeintliche Microsoft-Mitarbeiterin am Telefon ein Sicherheitsupdate installieren oder etwas gegen das zu lautes Gebläse unternehmen will (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-serie-vorsicht-betrueger-20-stunden-in-den-faengen-der-microsoft-betrueger.ce529473-cf22-4e6d-87fb-5b5d9999c36c.html).

Das positive wirtschaftliche Umfeld dürfte sich auch positiv auf IT-Projekte in Unternehmen und Behörden auswirken. IT-Mitarbeiter sind gefragt und fehlendes Personal könnte sich langsam als Flaschenhals bei größeren Projekten erweisen.

Was die PowerShell angeht so sieht ebenfalls alles ganz entspannt aus:

>WMF 5.1 und damit auch die ISE werden nicht mehr funktional weiterentwickelt, bleiben aber immer ein fester Bestandteil von Windows

>Die Entwicklung fokusiert sich auf die PowerShell 6.0, die voraussichtlich bis Ende Januar offiziell verfügbar sein wird, gleichzeitig beginnt die Weiterentwicklung mit der Version 6.1. Diese PowerShell wird immer als separater Download verfügbar sein, nicht mehr als Update.

>Die PowerShell 6.0 ist aber funktional nur eine Untermenge der Version 5.1, da alles Windows-spezifische nicht dabei ist. Dazu gehören nicht nur die Registry, Systemdienste und WMI, auch eher profane Cmdlets wie Rename-Computer oder auch ConvertFrom-String. Insgesamt gibt es in der aktuellen Version nur knapp 200 Cmdlets was mich ein wenig an die PowerShell 1.0-Zeiten erinnert. Dafür läuft diese Version auch auf einem Rasberry PI.

>Insgesamt hat sich die Weiterentwicklung der PowerShell in den letzten zwei bis drei Jahren stark verlangsamt. Ein Grund ist natürlich, dass das PowerShell-Team mit der Umstellung auf Open Source voll beschäftigt war. Darunter leiden auch andere Projekte (u.a. das vielversprechende Phosphor-Projekt, das offenbar über die Initialversion noch nicht herausgekommen ist – hier ist natürlich auch die Community gefragt!)

>Im April wird es in Hannover wieder eine PowerShell Conference Europe geben (http://www.psconf.eu/). Themen und Sprecher dürften bis Ende Januar feststehen.

Ich wünsche allen, die diesen Blog-Eintrag im Januar lesen, ein gesundes und glückliches Jahr 2018!

Vielleicht sehen wir uns bei einer PowerShell-Schulung in München, Nürnberg, Hamburg oder Stuttgart,

Peter Monadjemi

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