Neues von DSC – Open Source, keine Abhängigkeit zu .NET beim LCM und ein Providermodell

Im PowerShell Teamblog wurde Ende Januar 2018 ein erster Ausblick auf die nächste Version der Desired State Configuration (DSC) gegeben:

Desired State Configuration (DSC) Planning Update – January 2018

Dass DSC wie PowerShell auf Open Source umgestellt wird ist keine Überraschung. Bemerkenswert ist die Loslösung vom .NET Framework und damit auch von der PowerShell.

Die wichtigsten Neuerungen sind laut Blog-Eintrag:

>Der LCM wird in C++ programmiert und damit komplett plattformunabhängig und vermutlich auch deutlich schlanker und perfomanter
>Über ein Providermodell können Ressourcen nicht nur in PowerShell-Skript geschrieben werden, sondern theoretisch in jeder Sprache

DSC vNext wird aber kompatibel zum aktuellen Modell sein, so dass man sein erworbenes Know-how nicht gleich wieder vergessen kann. Am Erstellen von Konfigurationen per PowerShell, an der Arbeitsweise von Push- und Pull-Modell oder an der LCM-Konfiguration düfte sich grundsätzlich nichts ändern. Es wird ohnehin so sein, dass die aktuelle Version auf Jahre weiter verwendet wird und die neue Version, sofern sie irgendwann verfügbar ist, in erster Linie für Szenarien eingesetzt wird, in denen z.B. das Providermodell eine Rolle spielt.

Die über UserVoice geäußersten Verbesserungsvorschläge für DSC sollen bei der Entwicklung der kommenden Version berücksichtigt werden.

DSC vNext wird voraussichtlich irgendwann im nächsten Jahr offiziell werden. Auf den beiden großen PowerShell-Konferenzen, die im April in den USA und im Mai in Hannover stattfinden werden, will das PowerShell-Team konkreter werden. Man darf gespannt sein;)

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