Kleine Tipps für Zwischendurch: PowerShell Core-Module aus der PowerShell Gallery auflisten

PowerShell Core ist die Zukunft. Möglichst viele der Module, die Teil von Windows und Windows Server sind, sollen früher oder später auch für PowerShell Core verfügbar sein.

Modul-Autoren sollen im Modulmanifest den Eintrag CompatiblePSEditions verwenden und dort die Editionen „PSDesktop“ und „PSCore“ eintragen. Dieser Eintrag wird aber erst ab WMF 5.1 verstanden.

Aktuell ist es nicht ganz so einfach wie es sein könnte herauszufinden, ob ein Modul der PowerShell Gallery auch für PowerShell Core in Frage kommt. Diese Information verbirgt sich in der unscheinbaren Tags-Eigenschaft eines Modul.

In der PowerShell Dokumentation wird das Prinzip der Abfrage bereits ausführlich beschrieben:

https://docs.microsoft.com/en-us/powershell/gallery/how-to/finding-items/searching-by-psedition

Zwei kleine Beispiele sollen die Abfrage per Find-Module in der Praxis zeigen.

Etwas komfortabler ist der folgende Befehl, der zu allen Modulen der PowerShell Gallery die Editionen angibt, unter denen sie verwendet werden können.

Der folgende Befehl gruppiert die ganze Ausgabe nach der Eigenschaft Edition:

Wenn die Abfrage stimmt, sind von den über 3.200 Modulen der PowerShell Gallery nur etwas über 200 Module mit einem PSEdition-Information versehen. Und da man in die Tags-Eigenschaft alles eintragen kann, gibt es auch unterschiedliche Schreibweisen.

Wer bei den installierten Modulen die Edition abfragen möchte, verwendet dazu die CompatiblePSEditions-Eigenschaft:

oder

Wenn in der PowerShell-Konsole oder ISE nichts ausgegeben wird, liegt es an der PSModulePath-Umgebungsvariablen. Nur bei PowerShell Core ist das Verzeichnis c:\Program files\powershell\6\Modules mit dabei.

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