PowerShell unter Mac OS X – der Weg ist das Ziel

Warum um alles in der Welt sollte man die PowerShell auf einem Apfel-Computer benötigen? Ein 100% überzeugendes Argument fällt mir dazu zwar nicht ein, aber wenn es diese Option seit kurzem gibt, sollte man sie auch einmal ausprobieren.

Schritt 1:
Der erste Schritt besteht in dem Download der Paketdatei, die das PowerShell-Team im Rahmen des GitHub-Portals auf der Release-Page für die aktuelle Alpha-Version zur Verfügung stellt:

https://github.com/PowerShell/PowerShell/releases/tag/v6.0.0-alpha.9

Schritt 2:
Anklicken der Pkg-Datei mit der rechten Maustaste (die gedrückte Ctrl-Taste ist offenbar nicht erforderlich) und Auswahl von Öffnen. Anschließend das Paket installieren.

Als absoluter Mac-Dummy-User habe ich nach der Standardinstallation das Verzeichnis nicht finden können, unter dem die Dateien abgelegt wurden. Unter „Programme“ wird die PowerShell offenbar nicht angezeigt. Erst als ich das Paket auf eine leere Festplatte „installieren“ ließ, habe ich das Verzeichnis usr/local/microsoft/powershell/6.0.0-alpha.9 mit der Powershell.exe entdeckt;)

Schritt 3:
Ein Doppelkick auf Powershell.exe startet das gute Stück. Bei den ersten Gehversuchen wird schnell deutlich, dass natürlich nicht die gewohnte Funktionalität im vollem Umfang zur Verfügung stehen kann. Was z.B. noch nicht implementiert wurde ist WMI auf der Basis von CIM. Trotzdem ist es beeindruckend, dass ein „Get-Process | WS -gt 50MB“ nun auch unter Mac OS X funktioniert. Auch wenn es im Moment noch keine zwingenden Anwendungsfälle gibt, eine Bereicherung ist die PowerShell in dieser Umgebung, in der bislang das Terminal-Fenster mit der Bash-Shell die einzige (vorinstallierte) Option war, in jedem Fall.

Eine kleine "Sensation" - dank Open Source-PowrerShell gibt es die PowreShell-Konsole nun auch auf dem Mac

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