Azure VM per PowerShell und DSC konfigurieren

*** Rohentwurf – wird in den nächsten Tagen noch einmal überarbeitet ***

DSC ist eine flexible Angelegenheit, das gilt besonders im Zusammenhang mit der Konfiguration einer Azure VM. Per DSC lässt sich eine beliebige Konfiguration auf beliebige VMs anwenden mit minimalem Aufwand, da sich die Azure-Plattform um die „Feinheiten“ kümmert.

Im Folgenden stelle ich ein sehr einfaches Beispiel vor, bei dem lediglich ein Verzeichnis mit einer Datei und einem bestimmten Inhalt angelegt werden. Da der Name des Verzeichnisses und der Inhalt der Datei über Konfigurationsdaten festgelegt werden, wird es auch bei diesem Beispiel etwas interessanter.

Voraussetzung sind:
>Ein Azure-Konto
>Eine Windows VM (theoretisch funktioniert es auch mit einer Linux VM)
>Ein Azure-Automationskonto, das zuvor gegebenenfalls angelegt werden muss

Schritt 1: Die DSC-Konfiguration wird in einer Ps1-Datei lokal gespeichert

Und was ist mit den Konfigurationsdaten? Die kommen etwas später ins Spiel.

Schritt 2: Anlegen einer DSC-Konfiguration im Automations-Konto
Dieser Schritt ist sehr einfach, denn es wird lediglich die Ps1-Datei hochgeladen.

Schritt 3: Die Konfiguration wird in eine Mof-Datei kompiliert und damit ein Knoten angelegt
Dieser Schritt wird bei einfachen Konfiguration direkt im Azure-Portal durchgeführt. Eine Ausnahme liegt vor, wenn Konfigurationsdaten im Spiel sind. In diesem Fall muss die Kompilierung (Stand: Mail 2017) noch per PowerShell-Cmdlets lokal ausgeführt werden.

Das erledigt die folgende Befehlsfolge:

Der Name der VM lautet in diesem Beispiel „TestVM2“.

Die Bereitstellung dauert ein paar Minuten. Ging alles gut, werden am Ende aufgetretene Meldungen ausgegeben. Fehler sollten keine dabei sein, lediglich ein Warnung, die besagt, dass das Microsoft.PowerShell.Managagement-Snapim nicht geladen wurde. Dies ist aber nur eine Warnung, kein Fehler.

Ob das Kompilieren erfolgreich war, erfährt man aus dem Azure-Portal.

Schritt 4: Der Knoten wird einer VM zugeordnet
Im letzten Schritt muss lediglich der Pull Server-Knoten einer VM zugeordnet werden. Dieser Schritt besteht aus weiteren Teilschritten und wird im Portal nicht wirklich intuitiv angeboten:

>Hinzufügen einer Azure VM über +Azure-VM hinzufügen
>Auswahl der VM und Bestätigen mit OK
>Registrieren des Knotens und Bestätigen der Konfigurationsdaten und Bestätigen mit OK
>Erstellen

Ist dies erledigt, dauert es ca. 15 Minuten bis die Konfiguration angewendet wird.

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